Archiv der Kategorie: Forschung

Musterwohnung „Ermündigung“ belegt 3. Platz

Die Musterwohnung „Ermündigung“, die die OTB GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem Institut für Gebäudetelematik an der TH Wildau und über 40 anderen Partnern erstellt hat, hat am 12.05.2015 den dritten Platz beim SmartHome Deutschland Award in der Kategorie „Bestes Projekt“ belegt.

Die Wohnung zeigt, wie Menschen im Alter oder mit einer Behinderung selbstbestimmt und sicher in der eigenen Wohnung leben können.

Herr Tiago da Silva hat den Preis für die Musterwohnung „Ermündigung“ entgegengenommen.

Vortrag von Herrn Tiago da Silva

Vortrag von Herrn Tiago da Silva

Die Preisträger in der Kategorie "Bestes Produkt"

Die Preisträger in der Kategorie “Bestes Produkt”

“Quadroid” – “Telekopter” – “Sehgans”

Das Masterstudium Telematik (Telekommunikation und Informatik) ist in einigen Fächern ein Projektstudium, sodass die Studierenden an ganz praktischen Aufgabenstellungen ihre Fähigkeiten ausprobieren und beweisen können. Projekte mit Drohnen (Drohnen-System), besonders auf Basis von Quadrokopter- Bausätzen, sind sehr attraktiv und haben einen hohen Lerneffekt. Auch Flächenflugzeuge wie die dem Studiengang zur Verfügung stehende Piper J-Cub sind spektakulär und spannend!

Im WS 2013/14 wurde ein nicht-militärisches Drohnen-System entwickelt:

  1. Quadrokopter-System auf Basis Mikrokopter: “Quadroid
  2. Oktokopter-System: “Telekopter
    (mit freundlicher Unterstützung des Bereiches Luftfahrttechnik)
  3. Flächenflugzeug-System auf Basis Scale-Modell “Piper J-Cub”: “Sehgans

en:key – intelligente Heizungsregulierung

Kieback&Peter und die TH Wildau haben die gemeinsame en:key Entwicklung beim GreenTec Award 2013 eingereicht.

Das System en:key (gemeinsames Forschungsprojekt zur Heizungsregelung) reduziert den Einsatz von Heizenergie in Wohnräumen um bis zu 20 Prozent! Realisiert wird dieses Einsparpotenzial durch eine selbstlernende Einzelraumregelung, bestehend aus einem Raumsensor mit Präsenzerkennung und funkgesteuerten Ventilreglern.
Bei Nicht-Nutzung der Räume wird über dieses System die individuell voreingestellte Komforttemperatur automatisch auf ein 4 °C niedrigeres Spar-Niveau abgesenkt.
Für Hausbewohner ist das System en:key besonders interessant, da es bei geringem Investitionsaufwand ein überdurchschnittlich hohes energetisches Einsparpotenzial hebt. Zudem sind die Produkte der Produktfamilie en:key kabellos zu installieren, einfach zu bedienen und benötigen keine Batterien. Das sorgt für hohe Akzeptanz im Betrieb. Ihre Arbeitsenergie generieren die Systemkomponenten aus dem Raumlicht und aus der Heizkörpertemperatur (Energy Harvesting).

Das positive Feedback unserer Kunden zeigt uns, dass wir mit en:key auf dem richtigen Weg sind.

Nähere Informationen finden Sie der Internetseite www.enkey.de.

TETRA goes Android

von Susann Urbanek

„TETRA goes Android“ – Vorstellung einer Bachelorarbeit auf der PMR Expo

Vom 27. bis 29. November 2012 fand in Köln die 12. PMR Expo, eine Fachmesse für den professionellen Mobilfunk (Betriebs- und Bündelfunk) und Leitstellen, statt.

Die Tochterfirmen NC PLAN GmbH und NC SYSTEMS GmbH der NC GROUP GmbH waren als Aussteller auf der PMR Expo vertreten. Susann Urbanek (TM12) schrieb bei der Firma NC PLAN GmbH im Frühjahr dieses Jahres ihre Bachelorarbeit mit dem Titel „Erarbeitung einer Lösung für kabellose, herstellerneutrale Datenkopplung zwischen TETRA 25 Standardfunkgeräten und Tablets mit Android Betriebssystem.“

Das Thema und die von Frau Urbanek entwickelte Lösung erweckte auf der Messe reges Interesse, da damit eine Lücke zwischen professionellen Mobilfunk und handelsüblichen Tablets bzw. Smartphones auf Android-Basis gefüllt wird. Das heißt, es können zwischen mit Bluetooth Hardware-modifizierten Tetra 25 Standardfunkgeräten und Tablets mit Android Betriebssystem Daten übertragen werden. Die eigens von ihr entwickelten Applikationen organisieren über Standardschnittstellen die Anbindung eines Bluetoothmoduls an das Funkgerät, die Datenübertragung und den Nutzerdialog auf dem Funkgerät und dem Tablet.

Die Lösung wurde auf der PMR Expo unter dem Namen „TETRA goes Android“ mit Erfolg vorgestellt.

Ein Projekt zum Anfassen

von Benjamin Jauerka

Wer kennt sie nicht, die berührungsempfindlichen Oberflächen von iPhone, iPad und co.? Immer mehr dieser touchfähigen Geräte finden Einzug in unser alltägliches Leben und verändern unseren Umgang mit Informationen zunehmend. Ob Smartphone, Tablet PC, Fahrkartenautomat oder interaktives Informationssystem in öffentlichen Einrichtungen, die Einsatzgebiete und Dimensionen der Touchscreens werden immer vielfältiger.

Auch die Hochschulbibliothek der TH Wildau möchte diesem Trend folgen. Im Rahmen des Projektes iLibrary erfolgt die Entwicklung eines interaktiven Besucherinformationssystems. Einerseits kommen dabei tragbare Touchgeräte zum Einsatz, andererseits ist auch die Verwendung eines Multitouchscreens und -tisches angedacht.
Dabei heißt es klotzen statt kleckern, schließlich sollen die Geräte von mehreren Nutzern gleichzeitig bedient werden können und müssen deshalb eine entsprechende Größe aufweisen (>65“Bildschirmdiagonale).

Im Rahmen der Bachelorarbeit von Benjamin Jauerka erfolgte die Hardwareevaluation eines geeigneten Multitouchgerätes zur Installation an der Wand. Dieses soll den Nutzern der Bibliothek die Möglichkeit bieten, sich selbstständig und interaktiv Zugang zu Informationen rund um die Bibliothek zu verschaffen.
Zu diesem Zweck erfolgte die Entwicklung einer prototypischen Multitouchsoftware zur Besucherinformation und Informationsvisualisierung. Die Anwendung bietet dem Nutzer die Möglichkeit, Informationen in verschiedensten Formaten abzurufen und diese mittels bekannter Touchgesten zu manipulieren.

Bachelorabschlussarbeit, 2012, betreut durch Prof. Mohnke, Dipl.-Math. Weissbach

Roboter “Bärtha”

von Konstantin Barth

“Roboter können noch überraschender sein als Computer” (Gero von Randow)

Der Traum, dass Service-Roboter einmal die Arbeit von Menschen übernehmen, ist so alt wie die moderne Industriegesellschaft selbst. Zunehmend spielt der Einsatz von Robotern in Katastrophenfällen eine wesentliche Rolle, in denen helfende Menschen zu großen Gefahren ausgesetzt wären. So sollen Roboter in für Menschen lebensbedrohlichen Situationen Reparaturarbeiten, Räumungen oder die Bergung von Opfern übernehmen.

Die Aktualität des Themenkomplexes sowie die Interdisziplinarität der Robotik haben dazu geführt, dass dieses Thema für Lehrveranstaltungen und in Rahmen einer Bachelorarbeit behandelt wurde.

In der Abschlussarbeit von Konstantin Barth & Martin Dähn wurden für den Fachbereich Telematik der Technischen Hochschule Wildau Grundlagen der zweibeinigen humanoiden Robotik in Form eines reichhaltigen Wissensfundus etabliert. Anhand des Roboterbausatzes ‘Bioloid Premium’ der Firma ‘Robotis’ wurden unterschiedliche Gangarten entwickelt und auf einem selbst konstruierten Parcours anschließend getestet und gegenüberstellt.

“Bachelorabschlussarbeit, 2012, betreut durch Prof. Mohnke / Dipl.-Math. Weissbach”

baertha

 

Telematik Award 2011

Mit dem Telematik Award werden die innovativsten Technologien ausgezeichnet, in diesem Jahr auf dem Gebiet der HUMAN-Telematik. In den 13 angebotenen Kategorien erhielt der Veranstalter 64 Bewerbungen, von denen 18 Unternehmen als Nominierte für den Telematik Award 2011 hervor gingen.

Die schwierige Entscheidung, wer den begehrten Preis entgegen nehmen darf, fällte eine fachkundige Jury unter Leitung von Frau Prof. Wilkes, TH Wildau.

Der Gewinner in der Kategorie Apps ist die ixellence GmbH aus Wildau mit ixGyro, einer ersten Glass-Cockpit App für Android-Smartphones. Den Preis nahm Herr Dr. Ralf Vandenhouten, Informatikprofessor im Studiengang Telematik an der TH Wildau und wissenschaftlicher Begleiter des Projektes, entgegegen.

(v.l.n.r. Prof. Vandenhouten, Prof. Wilkes)

(v.l.n.r. Prof. Vandenhouten, Prof. Wilkes)

Die Vereinte Leipziger Wohnungsgenossenschaft  eG (VLW) hat mit Ihrer Modellwohnung “Leichter Leben” den Telematik Award 2011 im Bereich Immobilie-Telematik gewonnen.  Kopperationspartner des Projektes sind neben der Technischen Hochschule Wildau (Studiengang Telematik – Schwerpunkt Gebäudetelematik) auch die familienfreund KG, die primacom sowie das Deutsche Rote Kreuz Hausnotruf und Service in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Schwatzende Künstler

Projektleiter: Prof. Dr. Ralf Vandenhouten

Nur Schwatzen war unseren Studierenden im vierten Semester des Bachelor-Studiengangs Telematik nicht genug. In der Lehrveranstaltung Softwareprojekt entwickelten die Studentinnen und Studenten ihre erste komplexe Softwarelösung im Team, Im aktuellen Projekt ging es um die Realisierung einer Internet-Chat-Anwendung, mit der die Teilnehmer nicht nur kommunizieren, sondern auch Dateien austauschen und gemeinsam auf einer virtuellen Tafel Grafiken zeichnen können.

Neben dem praktischen Einüben der zuvor erlernten Techniken in Programmierung und Software-Engineering ging es in der Gruppenarbeit insbesondere auch um das Trainieren von Teamfähigkeit, Management, Planung, Kommunikation und das Aushandeln von Schnittstellen.

Internet-Chat-Programm Klex

Internet-Chat-Programm Klex

Herausgekommen sind interessante, unterschiedliche Lösungen, die die verschiedenen Gruppen im Laufe des Semesters in Teamarbeit selbständig entwickelt haben. Die Software können Sie sich jeweils von der Website der entsprechenden Gruppe herunterladen.

Die Lösung 11 Weeks Messenger finden Sie auf der Projektseite der Gruppe 1 [link broken] (Georg Baumgarten, Sören Eberst, Marcus Janke, Christoph Köhler, Marius Münch, Dominique Rauter, Thomas Rohde und Alexander Schrot).

Der Screenshot zeigt die Lösung Klex der Gruppe 2 [link broken] mit Konstantin Barth, Benjamin Bierbrauer, Sascha Hillig, Thomas Lüdecke, Peter Scholz, Susann Urbanek, Nick Vierheller und Tim Wegehaupt.

Die Lösung Snag! finden Sie auf der Projektseite der Gruppe 3 [link broken] (Martin Bettzüge, Benjamin Bock, Hans Martin Dähn, André Finsterbusch, Riccardo Frommholz, Kevin Krüger, Maik Ludewig, Stefan Tietz und Wieland Warme).

Die Lösung THWC finden Sie auf der Projektseite der Gruppe 4 (Stephan Janiszewski, Benjamin Jauerka, Martin Lehmann, Sven Ohlmeier, Marcus Pekar, Christian Schilling, Georg Skrzipek, Thomas Stelter und Oliver Zimmer).

Die Lösung Phrixus finden Sie auf der Projektseite der Gruppe 5 [link broken] (Sven Deutschmann, Nora Duch, Peggy Ecker, Stephan Funke, Christopher Guhl, Robert Pflug, Tobias Schumann, Lucas Henri Schwaß und Christian Troppenz).

Wir weisen darauf hin, dass es sich hier um Demonstratoren im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Technischen Hochschule Wildau handelt. Die Hochschule übernimmt keine Haftung im Zusammenhang mit der Nutzung der Software. Bitte beachten Sie die entsprechenden Lizenzbestimmungen.

Mit Kühen gehandelt

Projektleiter: Prof. Dr. Ralf Vandenhouten

Unter die Landwirte gegangen sind sie zwar nicht, unsere Studenten im vierten Semester des Bachelor-Studiengangs Telematik.  Dafür wissen sie jetzt aber, wie man per Internet um Kühe, Pferde, Esel oder Schweine feilscht und dabei die Gegenspieler am besten “über den Tisch zieht”. In der Lehrveranstaltung Softwareprojekt entwickelten die Studentinnen und Studenten ihre erste komplexe Softwarelösung im Team. Im aktuellen Projekt ging es um die Realisierung des bekannten Ravensburger Gesellschaftsspiels Kuhhandel als verteiltes Internet-Spiel.

Neben dem praktischen Einüben der zuvor erlernten Techniken in Programmierung und Software-Engineering ging es in der Gruppenarbeit insbesondere auch um das Trainieren von Teamfähigkeit, Management, Planung, Kommunikation und das Aushandeln von Schnittstellen.

Screenshot Kuhhandel

Screenshot Kuhhandel

Kuhhandel ist ein Mehrpersonen-Spiel, bei dem zwei bis fünf Spieler gegeneinander antreten. Bei diesem Spiel geht es darum, möglichst viele Tiere möglichst günstig zu ersteigern. Um seine Quartette zu vervollständigen, darf beim namensgebenden “Kuhhandel” auch um Tierkarten der Mitspieler gezockt werden.

Der Screenshot zeigt die Lösung der Gruppe 1 von André Funke, Sven Kaden, Christian Koch, Steven Kroiher, Eric Melde, Kilian Narnhammer, Pascal Neiner, Christian Piesker und Tim Simroth. Wer Lust hat, kann sich das Spiel auf der zugehörigen Projektseite [link broken] herunterladen.

Zwei weitere Lösungen der Gruppe 2 (Matthias Dietrich, Jan Druschke, Andi Franke, Christian Liebisch, Patrick Plieth, Markus Schleßies, Christin Schulz, Tobias Schulze und Johannes Tiedeke) und Gruppe 3 [link broken] (Marcel Böhm, Kai Grogger, René Hass, Oliver Libuda, Robert Schulze, Andreas Wilde und Daniel Wittekind) sind ebenfalls im Internet verfügbar. Nicht nur Zocker werden großen Spaß daran haben…

Wir weisen darauf hin, dass es sich hier um Demonstratoren im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Technischen Hochschule Wildau handelt. Die Rechte am Spiel Kuhhandel liegen bei der Firma Ravensburger.

“Wo ist Wildau?” als Internet-Spiel

Projektleiter: Prof. Dr. Ralf Vandenhouten

Langeweile im Erdkundeunterricht? Oder einfach Lust, die eigenen Geographiekenntnisse mal mit anderen zu messen? Dann haben Studenten im vierten Semester des Bachelor-Studiengangs Telematik jetzt vielleicht die Lösung für Sie. In der Lehrveranstaltung Softwareprojekt entwickelten sie ihre erste komplexe Softwarelösung. In diesem Projekt ging es um die Realisierung eines Geographie-Tests als verteiltes Internet-Spiel.

Neben dem praktischen Einüben der zuvor erlernten Techniken in Programmierung und Software-Engineering ging es in der Gruppenarbeit insbesondere auch um das Trainieren von Teamfähigkeit, Management, Planung, Kommunikation und das Aushandeln von Schnittstellen.

screenwoliegtwildau

Wo liegt Wildau? ist ein Mehrpersonen-Spiel, bei dem zwei oder mehr Spieler gegeneinander antreten. Bei diesem Spiel geht es darum, seine geographischen Kenntnisse unter Beweis zu stellen und Orte auf einer Landkarte möglichst genau anzugeben. Dabei muss man außerdem einschätzen, wie nah man vermutlich der richtigen Lösung gekommen ist. Das Spiel kann auch von einer Einzelperson zum Überprüfen und Trainieren der eigenen Geographiekenntnisse gespielt werden.

Der Screenshot zeigt die Lösung der Gruppe von Kai Noffke, Anke Blume, Benjamin Wille, Martin Volmerding, René Stoltenberg, Christian Frank und Felix Ulrich. Eine weitere Lösung ist auf der entsprechenden Projektseite [link broken] der Gruppe von Tim Liepe, Andreas Möller, Johannes Kroop, Daniel Towitschke, Phuong Anh Ha, Romy Hartenstein und Nico Reichert zu finden und kann heruntergeladen und gespielt werden. Auch Schulen sind herzlich eingeladen, das Spiel im Unterricht einzusetzen. Nicht nur die Schüler werden großen Spaß daran haben…