Archiv der Kategorie: News

Plantera – die Living Wall der Telematik

Plantera ist der Name der automatisierten Pflanzenwand der Telematik, zu Bestaunen im Labor 14-A-108 in Halle 14. Entworfen, konstruiert und gebaut wurde die Living Wall von Studierenden der Seminargruppe T/18 im Rahmen der Wahlpflicht-Lehrveranstaltungen “Gebäudeautomation I und II” bei Prof. Birgit Wilkes im 5. und 6. Semester des Bachelorstudiengangs.

Die folgende Abbildung zeigt die Idee, Umsetzung und Steuerung der Living Wall in groben Zügen.

 

Die Vorderansicht der Living Wall inklusive Display zur Darstellung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und Wasserstand.

Die Wand reagiert je nach Sensorwert auf die verschiedenen Werte, indem es z.B. die LED-Leisten einschaltet oder die Pflanzentöpfe mit Wasser versorgt.

 

Der obere Part des Innenlebens mit der technischen Logik. Drei Netzteile versorgen die diversen Bauteile, darunter u.a. der Raspberry Pi, das Display, die LED-Leisten und die Wasserförderpumpe, mit 5V oder 12V.

 

Der untere Part des Innenlebens besteht aus dem Wassertank, der kompletten Schlauchverteilung sowie dem Magnetventil zur Förderung des Wassers.

Telematikprojekt – Fahren im Convoi

Im Masterstudium realisierten Studierende während des Wintersemesters in der Lehrveranstaltung “Telematik-Projekt” eine ad-hoc Car2Car-Kommunikation*.

Als Beispielanwendung wurde das Fahren im Convoi umgesetzt. Im praktischen Test waren dafür drei Fahrzeuge im Einsatz, die verschiedene Szenarien durchliefen, um die Ereignisse anhand der selbst konstruierten und montierten Hardware darzustellen.

Einen kurzen Überblick zu diesem Projekt ist auf dem folgenden Poster (Poster_TP_2020_2021) zu finden. Dieses wurde auch bei der Online-Vorstellung zum HIT (Hochschulinformationstag) 2021 vorgestellt.

Zusätzlich erstellten die Studierenden ein Live-Video während einer Konvoi-Fahrt, welches hier zu finden ist.

 

*Eine Car2Car-Kommunikation stellt den Datenaustausch zwischen Fahrzeugen her, welche auf unterschiedliche Weisen umgesetzt werden kann. In diesem Projekt wurde ein ad-hoc-Netzwerk, also ein Funknetz mit gleichberechtigten Teilnehmern, genutzt.

Das RoboticLab am Studiengang Telematik

Das RoboticLab der TH Wildau ist angelehnt an zwei wahlobligatorische Lehrveranstaltungen im Bachelor-Studiengang Telematik.

In den fortgeschrittenen Semestern 5 und 6 haben Studierende die Wahl, am Modul “eingebettete Systeme und Robotik” teilzunehmen. Der erste Teil des Moduls (im. 5. Semester) beinhaltet die Arbeit mit dem Nibo2-Roboter, welcher eine minimalistische Variante des Mars-Rovers darstellt und in der Porgrammiersprache C entwickelt wird. Aufbauend auf diesem Modul findet im sechsten Semester eine Vertiefung in der Programmierung eines humanoiden Roboters statt. Mit einer entsprechenden Programmierplattform können Studierenden direkt in die neue Entwicklung einsteigen.

Weiterführende Informationen und eine Übersicht der Projekte des RoboticLabs finden Sie hier.

 

Forschungsgruppe Telematik

Von 2001 bis 2019 realisierte die Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. Ralf Vandenhouten in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen verschiedenste Projekte im Bereich der Telematik. Die Schwerpunkte der teilweise preisgekrönten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind dabei innovative Lösungen in der Bildverarbeitung, Medizintelematik, mobile Anwendungen und verteilte Systeme sowie modellbasierte Softwareentwicklung. Nach dem unerwarteten Verlust von Professor Vandenhouten wird die Arbeit der Forschungsgruppe seit 2019 unter der Leitung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Brunthaler fortgeführt.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Telematik Award: Ein Rückblick mit Prof. Wilkes

Die Mediengruppe TelematikMarkt.de feiert in diesem Jahr Jubiläum. Seit 10 Jahren wird der Telematik Award unter der Chefjurorin Prof. Birgit Wilkes verliehen. Im TelematikTalk schauen Prof. Wilkes und Peter Klischewsky, Chefredakteur der Mediengruppe Telematik-Markt.de, auf spannende Jahre zurück. Gleichzeitig wagt Prof. Wilkes einen Ausblick, wie es im steten Wandel der Zeit mit dem Telematik Award weitergehen kann.

Unter folgendem Link können Sie weitere Informationen erhalten.

 

Telematik schützt die Wälder

Telematik schützt die Wälder

Einmal im Jahr im Wintersemester realisiert die Seminargruppe Telematik Master in ihrem 3. Fachsemester ein umfangreiches Projekt, das aus Software, Hardware und Kommunikationstechnik besteht. Dies sind ja die Grundkomponenten telematisch Systeme.

Im WS 2018/2019 ging es um die Waldbrand-Erkennung: Die Studierenden bekamen die Aufgabe, ein luftgestütztes System für die Überwachung von bis zu 10 Quadratkilometer großen Waldgebieten zu entwickeln, das über verschiedene Sensoren nach Anzeichen für Brände sucht.

Herausgekommen ist dabei ein “fliegendes Sensor-Netzwerk” (oder “Modular Mesh Sensor System”), das mit Multikoptern als Fluggerät arbeitet. Moderne Multikopter sind in der Regel in der Lage, bestimmte Kurse abzufliegen. Die Lösung der Studierenden der TM17 beinhaltete die Sensor-Nutzlast der Multikopter inkl. lokalem Steuer-Rechner, eine mobile Bodenstation zur Visualisierung der aktuellen Systemzustände per Virtual Reality, smarte Algorithmen zur optimalen Abdeckung der Fläche sowie Notfall-Konzepte für den Fall, dass Teile des Systems ausfallen sollten.

Die Sensor-Nutzlast kann Bilddaten auswerten die z.B. Rauchwolken oder Feuer erkennen, sowie Gas- und Temperatur-Sensoren berücksichtigen. Im Falle der Alarmierung kann der Wachhabende an der Bodenstation einen mit kompletter Sensorik ausgestatteten Mutlikopter zum vermuteten Brandort fliegen lassen und so über Live-Bild-Daten selbst entscheiden, ob ein echter Alarm vorliegt.

Perspektivisch könnte dieses System auch noch lernfähig gemacht werden (“KI”, “machine leraning”), um immer treffsicherer bei der Branderkennung zu werden.

Eine genaue Beschreibung des Projektes stellen wir auf Anfrage gerne zur Verfügung.

eCare-Preis 2018

Janine Breßler, Masterabsolventin des Studiengangs Telematik der Technischen Hochschule Wildau, erhielt am 24. April 2018 in Regensburg den eCare-Preis 2018 der „Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie“ für ihre Abschlussarbeit zum Thema „Konzeption und Entwicklung von Lernbausteinen im Themengebiet der Künstlichen Intelligenz mit dem Fokus auf die Anwendungsfelder Servicerobotik und Smart Home“. Die Auszeichnung für innovative Projekte zur humanen Nutzung der IT in der Pflege, die in Kooperation mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) ausgeschrieben wurde und mit insgesamt 3.000 Euro dotiert ist, teilt sie sich mit zwei Masterabsolventinnen der Hochschule Augsburg.

In ihrer Arbeit hat Janine Breßler, die inzwischen wissenschaftliche Mitarbeiterin im RoboticLab der TH Wildau ist, die Anwendung KARIN entwickelt, die die beiden technischen Bereiche Smart Home und Servicerobotik mit Hilfe von künstlichen neuronalen Netzen (KNN) verbindet. Damit können Verhaltensabläufe von – zum Beispiel kranken oder hilfebedürftigen – Menschen in ihren eigenen vier Wänden erlernt und auf grobe Abweichungen hin überprüft werden. Als Datenquelle dienen Sensoren in der Wohnung, die drahtlos mit der Anwendung verbunden sind.

Über ein lokales Netz stellt KARIN dann bei Auffälligkeiten Informationen zur Verfügung, auf die z.B. ein Serviceroboter in der Wohnung oder im Haus zugreifen und reagieren kann.

In der ersten erfolgreich verlaufenen Testphase überwachte das System den Schlafrhythmus einer Person auf Unregelmäßigkeiten. In einer zweiten Testphase wird jetzt eine größere Zahl von Tätigkeiten bzw. Verhaltensweisen in die Überwachung einbezogen.

Die Arbeit, die von Professorin Dr. Janett Mohnke, Fachgebiet Mobile Informations- und Assistenzsysteme, betreut wurde, fand bereits internationale Beachtung. Auf der Konferenz „womENcourage 2017“ der Association for Computing Machinery (ACM) in Barcelona konnte Janine Breßler ihre Arbeitsergebnisse vorstellen. Im März 2018 hielt sie dazu einen Vortrag auf einer Konferenz in Orlando/Florida.

Roboter auf der Leipizger Buchmesse

Team Telematik war dieses Jahr auch auf der Leipziger Buchmesse unterwegs.
Eine großartige Gelegenheit neue Bücher kennen zu lernen und ganz nebenbei noch ein wenig Telematik am Beispiel von Robotern zu zeigen.
Diese und viele weitere spannende Themengebiete gibt’s an der TH Wildau im dualen Studiengang Telematik zu studieren. Auch in Teilzeit.


So sieht übrigens das Programm dazu aus:

In diesem Fall in grafischer Darstellung. Hinter jedem Symbol verbirgt sich ein weiteres tiefergehendes Programm zum Ablauf der einzelnen Motoren in den Gelenken.
Die beiden Telematikstudentinnen des ersten Semesters haben ca. 36h gebraucht, bis die ganze Show fertig war.