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Maintainer-Award für Verbundprojekt PLuTO

Maintainer-Award für Verbundprojekt PLuTO der Forschungsgruppe Telematik

BVG mit Wissenschaftspartner TH Wildau Instandhalter des Jahres

Die Berliner Verkehrsbetriebe sind anlässlich des diesjährigen Instandhaltungskongresses MainDays für ein gemeinsam mit der Technischen Hochschule Wildau, dem Deutschen Forschungsinstitut für künstliche Intelligenz und der Condat AG umgesetztes Forschungsprojekt zum „Instandhalter des Jahres 2016“ gekürt worden. Den begehrten Maintainer-Award erhielt das Unternehmen für das Verbundprojekt PLuTO („Portable Lern- und Wissensplattform zum Transfer episodischen Wissens in Organisationen“), das mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in der Komponenteninstandsetzung von U-Bahn-Werkstätten realisiert wurde.

Vor dem Hintergrund langer Lebenszyklen der U-Bahn-Züge, die zum Teil seit 60 Jahren im Einsatz sind, sollte die Fahrzeug-Wartung in die Lage versetzt werden, schnell auf relevante Informationen zurückgreifen zu können. Insbesondere das situativ erforderliche Erfahrungswissen älterer Mitarbeiter, das nicht in Handbüchern etc. niedergelegt ist, galt es, direkt am Arbeitsplatz und im Kontext des jeweiligen Arbeitsprozesses zu erfassen und bereitzustellen, sowie das technische Wissen neuer Mitarbeiter schnell in die Wissensdrehscheibe des Unternehmens einzubinden.

Im Rahmen des Projektes wurde für die Fahrzeugwartung ein integriertes IT-System entwickelt, das neben der Arbeitsplanung aus einer Wissensdatenbank und einem mobilen Assistenten für Wissensabruf und Erfassung besteht. Einen besonderen Clou bietet die in die mobile Lösung integrierte Augmented-Reality-Komponente, die eine automatische Objektidentifizierung ermöglicht.

Die Forschungsgruppe Telematik der TH Wildau unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Vandenhouten entwickelte für das elektronische Assistenzsystem komplexe Algorithmen der Bildverarbeitung zur Unterstützung der logistischen und Arbeitsprozesse in den altersgemischten Technik-Teams von U-Bahn-Werkstätten. Dazu zählen die automatische Erkennung und Lokalisierung von Bauteilen der U-Bahn-Züge (z.B. von Antriebsmotoren) und Verfahren der Augmented Reality (Einblendung von textlichen, bildlichen oder auch Audio- bzw. Videodateien), die im Kontext der so ermittelten Bauteile stehen.

Fachlicher Ansprechpartner an der TH Wildau:

Prof. Dr. Ralf Vandenhouten

Sieger beim SmartHome Award Deutschland

Unsere Telematik- Studenten sind zum zweiten Mal in der Reihe der Sieger beim SmartHome Award Deutschland für die beste studentische Leistung geworden.
Dieses Mal hat es Tilmann Bock aus der TM/15 mit seiner Bachelorarbeit geschafft!

award 2016

Pressemitteilung hier:

http://www.mynewsdesk.com/de/th-wildau/pressreleases/1-platz-beim-smarthome-award-deutschland-2016-an-studierenden-des-masterstudiengangs-telematik-der-th-wildau-1419942

 

Exkursion zum DLR am 10.5.16

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Fahrzeugsystemtechnik“, Wahlpflichtmodul im 6. Semester des Bachelor-Studiengangs Telematik, findet alljährlich eine Exkursion zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Institut für Verkehrssystemtechnik  statt. Prof. Fabig bietet so den Studierenden einen Einblick in die reale Welt der Forschung und Projekte zu Anwendungen der Verkehrsüberwachung und Verkehrssteuerung.

Nach einer Präsentation ausgewählter Aufgaben von Dr.-Ing. Marek Junghans, wissenschaftlicher Mitarbeiter am DLR, konnten die Studierenden der T/13 den Serverraum, eine Messbrücke und deren Schaltschrank, das Messfahrzeug und den LSA-Forschungsraum besichtigen.

DLR Messbruecke 9288

Messbrücke

DLR mit T13 9306

Messfahrzeug

VDI-Ausschreibung Mensch und Technik

Der VDI Berlin-Brandenburg ruft alle Ingenieurstudentinnen und Ingenieurstudenten Berliner und Brandenburger Hochschulen auf, sich bis zum 30.06.2016 Ausschreibung „Mensch und Technik 2016“ zu beteiligen. Ausgezeichnet werden Projekt- und Abschlussarbeiten, die einen klaren Bezug zum Thema Mensch und Technik aufweisen.

Ausschreibungstext hier:

Ausschreibung VDI-Wettbeberb Mensch und Technik 2016

 

Entwicklung einer Schnittstelle für Forschungsinformationssysteme

Im Rahmen eines Praktikums soll eine Datenbankabstraktionsschicht für die Verwaltung von CERIF-Daten implementiert werden. CERIF ist ein europäisches Datenaustauschformat für Informationen zu Forschungsaktivitäten. Beispiele für Forschungsdaten der TH Wildau stehen in der (nicht CERIF-formatierten) Projektdatenbank.

Die Aufgabenstellung umfasst folgende Themen:

  • Übernahme der CERIF-Struktur in eine Datenbank
  • Konzeption und Implementierung einer Abstraktionsschicht zur Abbildung von gegebenen Daten in einem RDBS auf den CERIF-Standard
  • Erweiterung der Abstraktion zur Abbildung des „Kerndatensatzes Forschung
  • (optional) Export der CERIF-Daten nach RDF

Die Beschäftigung mit dem Thema setzt Datenbankwissen voraus. Es ist für die Praktika zum 4. und 5. Semester geeignet.

Betreuung: Peter Morcinek