Schlagwort: Masterarbeit

VDI-Ausschreibung Mensch und Technik

Der VDI Berlin-Brandenburg ruft alle Ingenieurstudentinnen und Ingenieurstudenten Berliner und Brandenburger Hochschulen auf, sich bis zum 30.06.2016 Ausschreibung „Mensch und Technik 2016“ zu beteiligen. Ausgezeichnet werden Projekt- und Abschlussarbeiten, die einen klaren Bezug zum Thema Mensch und Technik aufweisen.

Ausschreibungstext hier:

Ausschreibung VDI-Wettbeberb Mensch und Technik 2016

 

Stellenausschreibungen bei COREtransform GmbH

CORE ist eine der führenden Unternehmensberatungen in Industrien, in denen IT einen wesentlichen Wertbeitrag leistet.
CORE begleitet unternehmenskritische ITTransformationen und arbeitet weltweit mit führenden Unternehmen der Finanz- und Versicherungsindustrie zusammen.

Aktuell sind folgende Stellenausschreibungen veröffentlicht:

CORE_DE_HR_REC_Business Consultant

CORE_DE_HR_REC_Projektmanager

CORE_DE_HR_REC_Student_Professional_Business_Consultant_IT_Transformation

Masterarbeit TPEG

DLR, Berlin, 20. Januar 2015

Thema: Anreicherung eines FCD-Verkehrsinformationssystems durch TPEG-Meldungen

Die Erfassung einer flächendeckenden Verkehrslage in Großstädten und Ballungsräumen ist mit konventionellen Technologien, wie zum Beispiel lokalen Messschleifen und Infrarotsensoren, nur stichprobenartig möglich. Darüber hinaus erlaubt eine lokale Verkehrslageerfassung, insbesondere in städtischen Gebieten nicht die Messung von Reisezeiten und Reisegeschwindigkeiten, welche eine weitere, ergänzende und wertvolle Messgröße darstellen. Einen Ausweg aus dieser Situation bieten im Verkehr mitfließende Fahrzeuge (Floating Car Data (FCD)), die diese Information zur Verfügung stellen. Seit 2001 forscht und entwickelt das DLR an der Nutzung dieser Technologie, so dass inzwischen ein ausgereiftes System zur Verfügung steht, in dem dennoch ein erhebliches Potential zur Weiterentwicklung steckt.

Die Masterarbeit umfasst die Erweiterung des bestehenden FCD-Informationssystems des DLR durch Informationen aus TPEG-Meldungen. Als wesentliche zu verarbeitende TPEG-Meldungen sollen zum einen Meldungen über angekündigte Störungen, wie Baustellen und Sperrungen von bestimmten Straßenabschnitten, die schon im Voraus mittelfristig bekannt sind (z.B. bei Großveranstaltungen), berücksichtigt werden. Zum anderen sollen auch kurzfristig eintreffende Unfallmeldungen, Sperrungen und Stauwarnungen (teilweise inkl. Angabe der Restgeschwindigkeit) mit den aus dem FCD-System generierten Werten verglichen und zu einer insgesamt verbesserten Verkehrsinformation fusioniert werden. Wesentliche Arbeitsschritte umfassen:

  • Dekodierung und Aufbereitung des TPEG-Datenstroms,
  • Validierung der TPEG-Meldungen mit Informationen aus FC-Daten,
  • Entwicklung eines Software-Moduls zur Anreicherung von FCD-Informationen durch TPEG (Einbindung in Online-FCD-Verarbeitung des DLR),
  • Visualisierung von Meldungen und Informationen zu Verkehrsstörungen in der webbasierten DLR-Kartenvisualisierung,
  • Entwicklung eines Software-Moduls zur Bereitstellung der aufbereiteten TPEG-Verkehrsinformationen (Online).
Wir bieten Ihnen fachliche und methodische Unterstützung bei der Bearbeitung Ihrer Masterarbeit und die Mitarbeit in einem engagierten kompetenten Team. Eigene Ideen und Fragestellungen sind willkommen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei David.Suske@dlr.de (Tel. 030 67055 152) oder bei Eric.Melde@dlr.de (Tel. 030 67055 378).

Anforderungen verteilter DB-Anwendungen: RDBS vs. NoSQL

Im Rahmen einer Masterarbeit sind RDBS und NoSQL-Systeme hinsichtlich ihrer Eignung im Rahmen einer verteilten Anwendung zu untersuchen.

Es herrscht die allgemeine Auffassung, dass RDBS schlecht horizontal skalieren bzw. dass der Aufwand beim Einsatz in einer verteilten DB-Anwendung hoch ist. Im Rahmen der Arbeit soll untersucht werden, unter welchen Bedingungen diese Auffassung stimmt und ab wann der Einsatz eines NoSQL-Systems sinnvoll ist. Hierbei sind sowohl technisch-organisatorische als auch betriebswirtschaftliche Aspekte zu betrachten. Die Untersuchung soll anhand einer realitätsnahen Aufgabenstellung durchgeführt werden.

Betreuung: Peter Morcinek

GeoWebLink – die Ort-Suchmaschine

Sicherlich haben Sie sich schon darüber geärgert, dass Webseiten nur über ihre Namen und nicht über ihre geographische Position zu finden sind.

Eine Lösungsmöglichkeit besteht darin, dass man sich bei einer Suchmaschine mit seinen geografischen Koordinaten anmeldet. Der Suchende kann dann allerdings nur über diese Suchmaschine zu den georeferenzierten Webseiten gelangen, was relativ unflexibel ist und eine Abhängigkeit von der Suchmaschine und ihrem Verhalten mit sich bringt.

An der TFH Wildau wird daher an einem Verfahren gearbeitet, das ohne eine spezielle Suchmaschine auskommt.

Thomas Rösch, Student im Master-Studiengang Telematik, untersucht und implementiert im Rahmen seiner Masterarbeit ein entsprechendes Verfahren und den zugehörigen Algorithmus aus dem Bereich der Graphentheorie. Die Arbeit wird von Prof. Dr. Anselm Fabig und Prof. Dr. Ralf Vandenhouten betreut und hat zum Ziel, allein anhand von lokalen Informationen diejenigen Webseiten finden zu können, die in einem bestimmten geografischen Bereich liegen, ohne dafür eine zentrale Suchmaschine zu benötigen. Die entstehenden Programme bzw. Applets oder plug-ins werden kostenfrei verfügbar sein. Der Algorithmus „hangelt“ sich sozusagen von Webseite zu Webseite, bis er im geografischen Zielbereich der Suche angekommen ist. Hierzu ist es jedoch notwendig, dass Webseitenbetreiber mitmachen und einige Meta Tags im Kopf der Startseite ihres Webauftritts einbauen.

An der TFH Wildau ist dafür ein Generator programmiert worden, der diese Meta Tags erzeugt. Der Generator ist unter folgendem Link erreichbar :

http://www.tm.tfh-wildau.de/~throesch/taggen/Geotaggenerator3.php [link broken]

Dort kann man seine eigene geographische Position mit Hilfe von Google Maps bestimmen, und der Generator erzeugt die Metatags, die man dann in die eigene Webseite einbauen kann. Für die Website des Studiengangs Telematik sehen die Tags z.B. so aus:

<meta name="ICBM" content="52.318766344325994, 13.631560206413269" />
<meta name="georange" content="100" />
<meta name="geoweblink" content="http://www.tfh-wildau.de" />
<meta name="geoweblink" content="http://www.ixellence.com" />
<meta name="geoweblink" content="http://www.navtec.de" />
<meta name="geoweblink" content="http://www.tm.tfh-wildau.de/~throesch/taggen/Geotaggenerator3.php" />

Der Tag ICBM ist der wichtigste. Hier steht die eigene Position.
Der georange gibt an, in welchem Gebiet die Webseite gelten soll. Ein Haus nur innerhalb weniger Meter (Radius), ein Park aber vielleicht mit einigen 100m oder 1000m Radius.
Die geoweblink Tags verlinken Webseiten miteinander und zeigen beispielsweise (aber nicht zwingend) auf geografisch nahe liegende Seiten in der Umgebung der eigenen Position.

Unser Algorithmus liest später diese Tags aus und sucht sich einen Weg zur geografischen Zielposition. Da es in der Anfangszeit schwierig ist, das System weltweit zu implementieren und zum Laufen zu bringen, muss zunächst mit einem zentralen Server gearbeitet werden (link oben). Dieser hilft aber vor allem dabei, die Meta Tags korrekt zu bestimmen.

Bitte tragen Sie sich in unseren Server ein und kopieren die erzeugten Meta Tags in Ihre eigene Webseite (index.html). Wir sind davon überzeugt, das System als kostenfreien Standard weltweit durchsetzen zu können.

Was hat nun aber der Webseitenbetreiber davon? Letztendlich will man mit der eigenen Webseite gefunden werden. Das hier eingeführte Verfahren unterstützt dies in zwei Schritten. Zunächst wird die eigene geografische Position per ICBM Tag kodiert. Anschließend wird mit GeoWebLink die lokale Suche ohne fremde Dienstleistungen ermöglicht.