Schlagwort: Telematikprojekt

Nominiert für den Designpreis Brandenburg 2015

Für den vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg ausgelobten Designpreis Brandenburg hatten sich über 150 Einreicher für eine Auszeichnung in den Kategorien Kommunikations-, Produkt-, Interface- oder Nachwuchsdesign beworben.

In der Kategorie Interfacedesign wurde auch Unidos, Technische Hochschule Wildau, Projekt iCampus Wildau nominiert. Entwickelt wird die App von Studierenden und Mitarbeitern im Studiengang Telematik unter der Leitung von Prof. Janett Mohnke.

Am Mittwoch, den 18. November 2015 werden die Auszeichnungen im Nikolaisaal Potsdam  vergeben. Die Preisverleihung des Designpreis Brandenburg eröffnet die Designtage Brandenburg, wo alle Nominierten in der Designpreis Brandenburg Ausstellung gezeigt werden.

„Quadroid“ – „Telekopter“ – „Sehgans“

Das Masterstudium Telematik (Telekommunikation und Informatik) ist in einigen Fächern ein Projektstudium, sodass die Studierenden an ganz praktischen Aufgabenstellungen ihre Fähigkeiten ausprobieren und beweisen können. Projekte mit Drohnen (Drohnen-System), besonders auf Basis von Quadrokopter- Bausätzen, sind sehr attraktiv und haben einen hohen Lerneffekt. Auch Flächenflugzeuge wie die dem Studiengang zur Verfügung stehende Piper J-Cub sind spektakulär und spannend!

Im WS 2013/14 wurde ein nicht-militärisches Drohnen-System entwickelt:

  1. Quadrokopter-System auf Basis Mikrokopter: „Quadroid
  2. Oktokopter-System: „Telekopter
    (mit freundlicher Unterstützung des Bereiches Luftfahrttechnik)
  3. Flächenflugzeug-System auf Basis Scale-Modell „Piper J-Cub“: „Sehgans

Intelligent, autonom, kommunikativ: Droiden der Telematik

Projektleiter: Prof. Stefan Brunthaler, Prof. Ralf Vandenhouten

An der TFH Wildau wurden mit Telematik ausgestattete Roboter entwickelt und erfolgreich getestet. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Telematikprojekt“ unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Brunthaler und Prof. Dr. Ralf Vandenhouten erhielten Studenten im Masterstudiengang Telematik die Aufgabe, einen autonomen Roboter als bodengestütztes Überwachungssystem zu entwerfen und zu realisieren.

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Das System sollte für unterschiedliche Einsatzszenarien geeignet sein:

  • Überwachung von Hallen, Fluren und Tunneln
  • Aufklärung bei Bedrohungsszenarien (Bombendrohungen, Geiselnahmen)
  • Überprüfung von Service-Positionen, z.B. auf Zugangsfreiheit oder Umweltparameter
  • Mobile Videokamera für ungewöhnliche Filmaufnahmen

Das System sollte handlich sein und kostengünstig produziert werden können.  Es sollte sich eigenständig entlang eines im Voraus programmierbaren Kurses im Inneren von Bauwerken bewegen können und dabei bewegte Bilder und Messdaten aufzeichnen und in Echtzeit zu einer (ebenfalls zu entwickelnden) Leitwarte übertragen können.

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Zur räumlichen Orientierung sollten optische Baken definiert werden, die der Roboter mit Hilfe digitaler Bildverarbeitung erkennen und anfahren sollte. Jede Bake sollte sich außerdem mit einem RFID-Codeträger identifizieren, der vom Roboter ausgelesen und zur Routenkontrolle an die Leitwarte gesendet werden sollte. Die Einsatzplanung (Festlegen der gesamten abzufahrenden Baken-Route) sollte von der Leitwarte aus möglich sein und drahtlos zum Roboter übertragen werden. Position und Bewegung des Roboters im Einsatzgebäude sollten in der Leitwarte mit einem 3D-Modell visualisiert werden.

Zwei Gruppen des Jahrgangs TM/07 im Masterstudiengang Telematik haben diese Aufgabe im Wintersemester 2008/2009 mit unterschiedlichen Ansätzen erfolgreich gelöst. Die entsprechenden Projektseiten finden Sie hier:

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Prof. Dr. Ralf Vandenhouten.

Telematik geht in die Luft

Projektleiter: Prof. Stefan Brunthaler, Prof. Ralf Vandenhouten

An der TFH Wildau wurden mit Telematik ausgestattete Drohnen entwickelt und erfolgreich getestet. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Telematikprojekt“ unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Brunthaler und Prof. Dr. Ralf Vandenhouten erhielten Studenten im Masterstudiengang Telematik die Aufgabe, ein ferngesteuertes Flugobjekt zur luftgestützten Überwachung von Anlagen und Geländen zu entwerfen und zu realisieren.

Das fliegende System sollte kostengünstig und leicht zu steuern sein, laufend Videobilder zu einer Bodenstation senden und von dort aus überwacht werden können. Mithilfe von Telematik sind dabei neben Position, Höhe, Geschwindigkeit und Fluglage auch technische Parameter wie z.B. Motordrehzahl und Akkuspannung über den PC am Boden zu verfolgen.

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Die Einsatzmöglichkeiten für solche Drohnen sind vielfältig, z.B.:

  • Luftgestützte Überwachung von Anlagen oder Geländen
  • Such-Drohne für Noteinsätze
  • Fliegendes Auge für Sicherheitskräfte
  • Kartographische Erfassung von Bodenarealen
  • Fliegende Videokamera für außergewöhnliche Filmaufnahmen
  • „Live“-Flugsimulator

Zwei Gruppen des Jahrgangs TM/06 im Masterstudiengang Telematik haben diese Aufgabe im Wintersemester 2007/2008 mit unterschiedlichen Ansätzen erfolgreich gelöst. Das Projekt wurde unterstützt von Prof. Dr. Wolfgang Rüther-Kindel vom Studiengang Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik sowie materiell und finanziell von den Firmen IQ wireless und ixellence. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Prof. Dr. Ralf Vandenhouten.

Telematiksystem für Adventure Resort

Projektleiter: Prof. Stefan Brunthaler, Prof. Ralf Vandenhouten

In der Lehrveranstaltung Telematikprojekt entwickelten die Studenten im dritten Semester des Master-Studiengangs Telematik eine komplexe Softwarelösung für ein fiktives Adventure Resort. Die Gäste auf einem Abenteuergelände sollten sich mit Hilfe mobiler Geräte informieren, orientieren und gruppenorientierte Spiele durchführen können. Bei dieser Aufgabenstellung wurde großer Wert auf die Entwicklung modularer, erweiterbarer und skalierbarer Software sowie auf das Trainieren von Teamfähigkeit, Management, Planung, Kommunikation und das Aushandeln von Schnittstellen gelegt.

Die Aufgabe wurde von zwei je achtköpfigen, voneinander unabhängigen Gruppen gelöst. Auf den folgenden Seiten finden Sie die Webpräsentation der beiden Gruppenergebnisse.